TypeScript: Getting Started

imageWer meinen Blog die letzten Monate verfolgt hat weiß, dass mich momentan am meisten (neben meinem Studium Zwinkerndes Smiley ) JavaScript, HTML5 und CSS3 beschäftigen.

JavaScript ist eine Sprache wie Knetgummi. Das mag der eine, der andere nicht. Ich für meinen Teil bin durch Java, C# und andere objektorientierte Programmiersprachen vorbelastet und würde die entsprechenden Konzepte (z.B. Vererbung und Interfaces) auch gerne in JavaScript einsetzen. Leider sind die Ansätze dafür immer ein bisschen holprig (z.B. Vererbung durch eigene JavaScript-Methode abbilden, Interfaces durch eigene Prüfungen der Konsistenz, …).

Abhilfe soll TypeScript schaffen. TypeScript ist eine eigene Programmiersprache die als Kompilat JavaScript-Code ausspuckt. In TypeScript gibt es sauber Vererbung, Interfaces, Typisierung, Module/Packages also vieles was man in JavaScript schmerzlich vermisst. Zugegeben die Idee einen Aufsatz für JS zu produzieren ist nicht neu. Schon seit einiger Zeit geistert CoffeeScript durch die Community.

Los geht’s

Um mit TypeScript starten zu können, empfiehlt es sich Visual Studio 2012 zu nutzen. Das entsprechende Plug-In kann hier heruntergeladen werden.

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Nach der Installation kann der neue Projekttyp “HTML Application with TypeScript” ausgewählt werden. Es empfiehlt sich mit einem kleinen Tutorial zu starten. Danach sollte man einen Blick in die Samples werfen. Dort wird auch gezeigt wie man JavaScript-Bibliotheken wie Backbone JS einbinden kann.

Nachdem ich ein bisschen mit TypeScript gearbeitet habe, kam wirklich das Gefühlt auf in gewohnter C#-Umgebung zu sein (also niedriger Frustrationsfaktor Zwinkerndes Smiley). Man merkt deutlich, dass sich die Sprache wohl auch an die .NET-Fraktion richtet.

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Positiv finde ich auch, wie nahtlos sich die Sprache in VS integrieren lässt. Leider gibt es noch keine Möglichkeit Kommentarblöcke z.B. für Methoden generieren zu lassen.

Web Essentials 2012

Wer richtig einsteigen will und mehr Features in der IDE haben möchte, der sollte sich auf jeden Fall Web Essentials 2012 als Plug-In für VS anschauen. Neben CoffeeScript wird auch TypeScript unterstützt.

Fazit

TypeScript ist für mich gedacht, weil es sich (so empfinde ich es) an die C#/.NET-Entwickler richtet. Die Syntax wirkt auf Anhieb vertraut und die Lernkurve ist gut. Ich hoffe, dass das Projekt weiter verfolgt wird (bisher nur Preview-Stadium).

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